Aromatherapie:

Angelikawurzel- Kraftpflanze für ein starkes Immunsystem

Angelikawurzel -
Angelikawurzel -

Viele hat es schon erwischt, die anderen hoffen für diese Saison davonzukommen- die Erkältungszeit ist in vollem Gange.

Eine ganz besondere heimische Pflanze, die Angelikawurzel, stärkt unser Immunsystem und hilft bei Erkältungsinfektionen.

Die Angelikawurzel, auch Engelwurz oder lat.-bot. Angelica archangelica genannt ist eine weit verbreitete und auch bei uns heimische Heilpflanze.

 

Zusätzlich zu der Verwendung in stärkenden und kräftigen Elixieren, Bittertees und als wertvolle Zutat in Likören wird die Angelikawurzel in der Aromatherapie sehr geschätzt.

 

Das bis zu 2m hohe Doldengewächs schenkt uns durch Wasserdampfdestillation ein kräftig aromatisch riechendes Wurzelöl, welches verdauungsfördernd, blähungswidrig, entkrampfend, stärkend, stark antiseptisch, entzündungshemmend, schleimlösend und überaus immunstimulierend wirkt. Neben dem Einsatz bei Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden und Schwächezuständen kommt es deshalb vor allem in der Erkältungszeit als wertvoller Abwehrschutz und Hilfe bei Erkältungsinfektionen zum Einsatz.

 

So zum Beispiel als wohltuende Einreibung in einem fetten Pflanzenöl, als Balsam bei Schnupfennasen oder Halsschmerzen oder zur Wohnraumbeduftung und zur Verbesserung des Raumklimas. Hier dann nur sparsam dosiert, denn der Duft ist nicht „jedermanns“ Sache.

Am besten als ätherische Ölmischung mit Zitrone und Zirbelkiefer im Verhältnis 7:3:1

 

Auch zur Unterstützung des Lymphflusses bei Ödemen, dann in Form eines Massageöls oder unterstützend bei Fastenkuren hat sich das wunderbare Öl der Angelikawurzel bewährt.
Als bewährte Aromamischungen im Handel gibt es beispielsweise den bekannten Engelwurzbalsam oder das Thymian-Angelika-Öl für die Erkältungszeit.

 

Mit ausreichend Wissen und Erfahrung lassen sich auch eigene Kompositionen herstellen, jedoch sei an dieser Stelle betont, dass ätherische Öle unsachgemäß angewandt auch unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen können.

Das Öl der Angelikawurzel sollte so immer sehr gering dosiert werden, vor allem in Ölmischungen zur Anwendung auf der Haut, da es bei zu hoher Konzentration phototoxisch wirken kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, greift zu bewährten Fertigprodukten oder lässt sich eigene Individualmischungen in sachkundigen Apotheken herstellen.

 

Sachkundige Informationen zum Umgang mit ätherischen Ölen findet Ihr auch auf den Websites von
http://www.forum-essenzia.org

http://stadelmann-verlag.de/buch-bewaehrte-aromamischungen.html

Hier erscheinen in Kürze noch mehr Informationen rund um das Thema ätherische und fette Pflanzenöle.

Weitere interessante Beiträge findet Ihr in den Fachzeitschriften FORUM oder auf der Website des Stadelmann-Verlages.